Arbeitsmedizin und Arbeitssicherheit vor Ort
Erlangen ist mit rund 115.000 Einwohnern Hightech-Standort der Metropolregion Nürnberg und einer der wichtigsten Medizintechnik-Standorte Europas. Über 90.000 Beschäftigte arbeiten in Medizintechnik, Energietechnik, universitärer Forschung und einer der größten Universitätskliniken Deutschlands. Die IAAI Arbeitssicherheit GmbH betreut Erlanger Unternehmen mit verbindlicher Terminzusage innerhalb von 14 Tagen.
14-Tage-Termin anfragenErlangen ist geprägt durch einen weltweit führenden Medizintechnik-Konzern mit Hauptsitz und mehrere Werksstandorte in der Stadt sowie durch einen der größten Energie- und Automatisierungstechnik-Konzerne Deutschlands. Gemeinsam beschäftigen sie in Erlangen weit über 30.000 Mitarbeitende in Forschung, Entwicklung, Engineering und Produktion. Ergänzend prägen das Universitätsklinikum und die Friedrich-Alexander-Universität mit zusammen über 50.000 Studierenden und Beschäftigten die Wirtschaft.
Daneben trägt ein hochinnovativer Mittelstand zur Wertschöpfung bei: pharmazeutische Forschung, Optik und Photonik, IT- und Software-Cluster, Biotechnologie und Engineering-Dienstleister. Der Erlangen-Nord-Campus ist einer der größten Medizintechnik- und IT-Cluster Europas.
Daraus ergeben sich klare arbeitsmedizinische Profile: In der Medizintechnik-Industrie dominieren G24 Hauterkrankungen durch Reinigungs- und Lösungsmittel, G37 Bildschirmarbeit, G42 Tätigkeiten mit Infektionsgefahr (in der Validierung von Endgeräten und in F+E), G46 Muskel-Skelett bei Montage- und Prüfarbeiten. In der Energietechnik und Hochspannungs-Prüffeldern gelten zusätzlich G20 Lärm, G39 Schweißrauche, Hochvolt-Sicherheit nach DGUV Information 200-005 sowie elektromagnetische Felder. In der Universitätsmedizin dominieren G42, G24, G46 sowie G37 in Verwaltung und Forschung.

Für Erlanger Unternehmen sind primär die BGHM (Maschinen- und Anlagenbau, Medizintechnik-Produktion, Energietechnik), BG ETEM (Elektronik, Software, Antrieb), BGW (Universitätsklinikum, Praxen, Pflege), VBG (Software, F+E, Verwaltung), BG RCI (Pharma, Biotech), Unfallkasse Bayern (Universität und Hochschule) zuständig.
Typische Berufskrankheiten umfassen BK 2108 Lendenwirbelsäulen-Erkrankungen in Klinik und Produktion, BK 5101 Hauterkrankungen in der Medizintechnik-Reinigung und Klinikpflege, BK 3101 und 3102 Infektionskrankheiten in der Universitätsmedizin sowie BK 1317 organische Lösungsmittel-Folgen in der Pharmazie. Hochvolt-Sicherheit und psychische Gefährdungsbeurteilung sind besonders im F+E-Umfeld Standardthemen.
Arbeitgeber unterliegen dem bundeseinheitlichen Rahmen aus ASiG, ArbSchG, ArbMedVV und DGUV Vorschrift 2. Zuständige Aufsicht ist die Regierung von Mittelfranken, Gewerbeaufsichtsamt Nürnberg. Die Medizintechnik-Industrie unterliegt zusätzlich der MDR-Verordnung 2017/745 und ISO 13485, die Energietechnik der DGUV Information 200-005 (Hochvolt-Sicherheit) und der Niederspannungsrichtlinie. Universitätsmedizin und Forschung unterliegen Biostoffverordnung und Gentechnik-Sicherheitsverordnung. AMR 3.4 ermöglicht telemedizinische Folgevorsorgen.

Die IAAI Arbeitssicherheit GmbH erfüllt das vollständige Pflicht-Portfolio nach DGUV Vorschrift 2. Standardspektrum G20, G24, G37, G39, G41, G42, G46 plus Hochvolt-Sicherheit, Atemschutz, Reinraum-Prüfungen, Tuberkulose-Screening und Hepatitis-B-Impfschemata. BGM, BEM, psychische Gefährdungsbeurteilung und digitale Vorsorgekartei runden ab.
Ab 30 Beschäftigten kommen mobile Vorsorge-Einheiten direkt in die Medizintechnik-Werke, die Energietechnik-Hallen oder Forschungslabore. Telemedizinische G37-Folgevorsorgen ermöglichen Versorgung für Software- und Hybrid-Arbeitsplätze. Bestellung innerhalb von 14 Tagen.
Innerhalb von 14 Tagen erfolgen Bestellung, Erstbegehung und Pflichtvorsorgen.
Ja – inkl. G42 Infektionsgefahr, G24 Hauterkrankungen, Reinraum-Prüfungen und Validierung von Endgeräten gemäß ISO 13485.
Nach Beschäftigtenzahl, Branchenrisikogruppe und Betreuungsumfang – transparentes Angebot nach DGUV-V2-Berechnungslogik.
BGHM für Maschinen- und Medizintechnik-Produktion, BG ETEM für Elektronik und Energietechnik, BGW für Universitätsklinikum und Praxen, VBG für F+E und Verwaltung, Unfallkasse Bayern für Universität.