Arbeitsmedizin und Arbeitssicherheit vor Ort
Fürth ist mit rund 130.000 Einwohnern Teil der Metropolregion Nürnberg und geprägt durch Spielwaren- und Konsumgüterindustrie, Druck und Verpackung sowie einen breiten innovativen Mittelstand. Über 60.000 Beschäftigte arbeiten am Standort. Die IAAI Arbeitssicherheit GmbH betreut Fürther Unternehmen mit verbindlicher Terminzusage innerhalb von 14 Tagen.
14-Tage-Termin anfragenFürth ist historisch das Zentrum der deutschen Spielwarenindustrie mit mehreren mittelständischen Spielwarenherstellern und Lizenznehmern. Ergänzend prägen Druck- und Verpackungsindustrie, ein öffentlicher Rundfunkstandort sowie Energie- und Wasserversorgung den Standort. Mit der Quelle-Brachflächen-Konversion und dem neuen Stadtteil entstehen seit Jahren neue Logistik- und Gewerbeparks.
Ergänzend trägt ein breiter Mittelstand zur Wertschöpfung bei: Maschinenbau, Präzisionsfertigung, Elektrotechnik, Pharma-Distribution, Logistik entlang der A73 sowie das große Klinikum mit über 800 Betten und mehrere Reha-Kliniken.
Daraus ergeben sich klare arbeitsmedizinische Profile: In der Spielwaren- und Druckindustrie dominieren G24 Hauterkrankungen durch Farb- und Lösungsmittel-Exposition, G20 Lärm (Druckmaschinen, Produktion), G23 obstruktive Atemwege (Stäube, Aerosole), G46 Muskel-Skelett. Im Klinikum gelten G42 Tätigkeiten mit Infektionsgefahr, G46 Muskel-Skelett, G24 Hauterkrankungen, G37 Bildschirmarbeit für Verwaltung. In der Logistik dominieren G25 Fahr-, Steuer- und Überwachungstätigkeiten, G46, G37.

Für Fürther Unternehmen sind primär die BG ETEM (Druck, Medien, Elektrotechnik), BGHM (Maschinenbau, Metallverarbeitung), BG Handel und Warenlogistik (Spielwaren, Distribution), BG Verkehrswirtschaft (Logistik), BGW (Klinikum, Reha, Praxen, Pflege), VBG (Verwaltung, Versicherung), Unfallkasse Bayern (kommunale Einrichtungen) zuständig.
Typische Berufskrankheiten umfassen BK 2301 Lärmschwerhörigkeit in Produktion und Druck, BK 5101 Hauterkrankungen in Druck und Pflege, BK 2108 Lendenwirbelsäulen-Erkrankungen in Logistik und Klinik, BK 1317 organische Lösungsmittel-Folgen in Druck und Lackiererei sowie BK 3101 Infektionskrankheiten im Gesundheitswesen.
Arbeitgeber unterliegen dem bundeseinheitlichen Rahmen aus ASiG, ArbSchG, ArbMedVV und DGUV Vorschrift 2. Zuständige Aufsicht ist die Regierung von Mittelfranken, Gewerbeaufsichtsamt Nürnberg. Druck- und Lackiereibetriebe unterliegen zusätzlich der TRGS 401 (Hautgefährdung) und TRGS 900 (Arbeitsplatzgrenzwerte). Das Klinikum unterliegt Biostoffverordnung und Strahlenschutzverordnung. AMR 3.4 ermöglicht telemedizinische Folgevorsorgen.

Die IAAI Arbeitssicherheit GmbH erfüllt das vollständige Pflicht-Portfolio nach DGUV Vorschrift 2. Standardspektrum G20, G23, G24, G25, G37, G42, G46 plus Hepatitis-A/B-Impfschemata, Tuberkulose-Screening, Atemschutz und Hautschutz-Programme nach TRGS 401. BGM, BEM, psychische Gefährdungsbeurteilung und digitale Vorsorgekartei runden ab.
Ab 30 Beschäftigten kommen mobile Vorsorge-Einheiten direkt in den Druckbetrieb, in das Klinikum oder in Logistikhallen. Telemedizinische G37-Folgevorsorgen ermöglichen Versorgung für Verwaltungs-Hybrid-Arbeitsplätze. Bestellung innerhalb von 14 Tagen.
Innerhalb von 14 Tagen erfolgen Bestellung, Erstbegehung und Pflichtvorsorgen.
Ja – inkl. G24 Hauterkrankungen, TRGS-401-konforme Hautschutzpläne, G23 obstruktive Atemwege und Hepatitis-A-Schemata.
Nach Beschäftigtenzahl, Branchenrisikogruppe und Betreuungsumfang – transparentes Angebot nach DGUV-V2-Berechnungslogik.
BG ETEM für Druck und Elektronik, BGHM für Metall, BG Handel und Warenlogistik für Spielwaren, BGW für Klinikum und Praxen, VBG für Verwaltung.