Krefeld ist Sitz des Chempark Uerdingen mit Covestro, Lanxess und Bayer-Anlagen sowie das traditionelle Zentrum der deutschen Seide- und Samtweberei. Heute prägen Spezialchemie, technische Textilien, Logistik und Maschinenbau die Stadt am Niederrhein.
Wir betreuen Krefeld mit Vor-Ort-Präsenz und IAAI Kundenportal — prüfsicher nach ArbSchG, ASiG, ArbMedVV und DGUV V2, mit Reaktionszeit unter 24 Stunden.
Krefeld zählt rund 230.000 Einwohner und beschäftigt über 95.000 sozialversicherungspflichtige Mitarbeitende (Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stand 2025). Der Chempark Uerdingen ist mit über 8.000 Beschäftigten und Anbietern wie Covestro (Polyurethane), Lanxess (Spezialchemie), Bayer Crop Science (Pflanzenschutz) und Yara (Stickstoff) das wirtschaftliche Zentrum der Stadt.
Ergänzt wird Krefeld durch das Hafen-Cluster mit Stahlumschlag, Containerverkehr und Mineralölhandel, durch Helios Kliniken Krefeld als Maximalversorger sowie durch ein dichtes Netz technischer Textilhersteller (Südwolle, Gerriets, ISKO) und Maschinenbauer (Atlas Schindler, Stadler Anlagenbau).

Im Chempark Uerdingen sind G24 (Hauterkrankungen), G26 (Atemschutz), G40 (Krebserzeugende Gefahrstoffe), Sensibilisierungs-Tests und MAK-/BGW-spezifische Biomonitorings verbindlich. Für Lager und Verladung gelten G25 (Stapler/Lkw) und G46 (Bewegungsapparat). Bei Reinraum-Arbeit kommen Eignungs-Untersuchungen hinzu.
Textilbetriebe benötigen G24 (Hautkontakt mit Schmiermittel und Farbstoffen), G20 (Lärm an Webstühlen) sowie G46 (Bewegungsapparat). Für Helios-Klinikpersonal gelten G42, MRSA, Strahlenschutz und Cytostatika-Vorsorge. IAAI deckt all diese Module mit Mobilteam direkt im Werk oder zentral.

Für Krefelder Arbeitgeber bilden ArbSchG, ASiG, ArbMedVV und DGUV V2 den Pflichtenrahmen. Aufsichtsbehörde ist die Bezirksregierung Düsseldorf, Dezernat 56 Arbeitsschutz. Berufsgenossenschaften: BG RCI (Chempark, Spezialchemie), BG ETEM (Maschinenbau), BGW (Helios Klinikum), BGHW (Handel/Logistik), VBG (Verwaltung). Für Chempark gilt zusätzlich die GefStoffV mit detaillierten Pflichten beim Umgang mit krebserzeugenden Stoffen.
Wir betreuen Krefeld hybrid — Vor-Ort-Begehungen plus IAAI Kundenportal als digitales Dokumentationsrückgrat. Branchenspezifische Module decken Chemie, Pharma, Textil, Klinik und Logistik ab.
Bestellung, Einsatzzeit, Begehungen, ASA, Vorsorgekartei — vollständig digital.
G24, G26, G40, Sensibilisierungs-Tests, Biomonitoring, Reinraum-Eignung.
G24 Hautkontakt, G20 Lärm, G46 Bewegungsapparat, ergonomische Arbeitsplatzanalyse.
Grippe, Hepatitis A/B, FSME, Masern. Für Klinik IfSG §20i Pflicht.
Gesundheitstage, Ergonomie, psychische Gefährdungsbeurteilung, Führungskoaching.
Ersthelfer, AED, Brandschutzhelfer, Evakuierungsübungen mit zertifizierten Ausbildern.
Für Mitarbeitende mit Gefahrstoff-Kontakt sind G24 (Haut), G26 (Atemschutz), G40 (Krebs-Stoffe) und je nach Stoff Biomonitoring nach BGW oder MAK Pflicht. IAAI übernimmt komplette Doku.
Für Spezialchemie (WZ 20) liegt die DGUV-V2-Grundbetreuung bei rund 2.300 € netto jährlich (Stand April 2026), inkl. zwei Begehungen, ASA und Pflichtvorsorgen. Festpreisangebot innerhalb 24 Stunden.
Ja. Für Reinraum-Arbeit führen wir Eignungs-Untersuchungen nach Reinraum-Klasse durch — inkl. Beurteilung der Bekleidungstoleranz, Hautstatus und psychischer Belastbarkeit.
Für Klinik-Personal organisieren wir mobile Vorsorge-Termine direkt auf den Stationen mit Tuberkulose-Test, Hepatitis-Titer, MRSA-Screening und Impf-Update kombiniert.
Ja. Pflicht ist quartalsweise ASA ab 21 Beschäftigten. IAAI bietet Hybrid-ASA über den IAAI-Videoraum mit Anwesenheitsdokumentation, Protokoll und To-Do-Tracking.
Sie möchten Ihre Pflichten in Krefeld rechtssicher und wirtschaftlich abdecken? Wir liefern Ihnen innerhalb 24 Stunden ein konkretes Festpreis-Angebot.
Angebot anfordern →Der Chempark Uerdingen ist mit 2,4 km² Fläche und über 8.000 Beschäftigten einer der größten zusammenhängenden Chemiestandorte Nordrhein-Westfalens. Für Arbeitgeber im Park bedeutet das eine besonders hohe Dichte an Pflichten: Neben den allgemeinen ArbSchG- und ASiG-Vorgaben gelten die Störfallverordnung (12. BImSchV), die Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) mit detaillierten Anforderungen an Lagerung, Kennzeichnung und Substitution sowie das Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Die Bezirksregierung Düsseldorf, Dezernat 56, kontrolliert in der Regel jährlich, bei großen Anlagen halbjährlich.
Das Stoffspektrum bei Covestro umfasst vor allem Polyurethane (TDI/MDI Methylendiphenyldiisocyanat), die als sensibilisierende Atemwegs-Gefahrstoffe gelten und für die Sensibilisierungs-Tests, Spirometrie nach G23 und MAK-Biomonitoring (Hemoglobin-Addukte) verbindlich sind. Lanxess produziert Synthesekautschuk und Spezialchemikalien mit Aromat- und Nitrophenol-Exposition; hier sind Krebsstoff-Vorsorgen nach G40, Cytochrom-Aktivität-Monitoring und Atemschutz nach G26 zentrale Module. Bayer Crop Science fokussiert Pflanzenschutzmittel, was zusätzlich Cholinesterase-Aktivitäts-Untersuchungen erforderlich macht.
Pro Mitarbeiter im Chempark Uerdingen entstehen je nach Tätigkeit 4 bis 9 Pflichtvorsorgen pro Drei-Jahres-Zeitraum. Für einen Anlagenfahrer mit Atemschutz-Aufgaben können dies sein: Erstuntersuchung G24 + G26 + G40, Nachuntersuchungen alle 12-36 Monate je nach Stoffliste, Biomonitoring vierteljährlich bei kritischen Stoffen, jährliche G37-Bildschirmuntersuchung bei Steuerwartenpräsenz, alle 24 Monate G42 wenn biologische Arbeitsstoffe involviert sind, sowie unmittelbare nachgehende Vorsorge bei späten Tätigkeitsbeendigung mit Krebsstoff-Exposition. IAAI deckt diese komplexe Matrix mit dedizierten Chempark-Spezialisten ab und verwaltet die Termine vollständig digital im IAAI Kundenportal.
Für ein Chempark-Mitglied mit 80 Beschäftigten in der Spezialchemie kalkulieren wir typisch 2.350 € netto Grundbetreuung jährlich plus circa 38 € pro Pflichtvorsorge. Mit durchschnittlich 4 Vorsorgen pro Mitarbeiter kommt das Jahresbudget auf etwa 14.500 € netto. Im Vergleich zur Eigenanstellung eines Werks-Betriebsarztes (typisch 90.000-130.000 € brutto Jahresgehalt plus Praxisinfrastruktur) ist das ein erheblicher Kostenvorteil bei voller Compliance. Die Investition amortisiert sich oft schon über vermiedene Bußgelder bei Aufsichtsprüfungen, die im Chempark im Mittel zwischen 5.000 und 80.000 € pro Verstoß liegen.
Krefeld ist seit dem 17. Jahrhundert Zentrum der Seide- und Samtweberei. Heute liegt der Schwerpunkt auf technischen Textilien: van Delden produziert Hightech-Bandgewebe für Maschinenbau und Medizin; Cinderella stellt Funktionswebereien für Automotive-Innenraum her; ISKO ist großer Denim-Hersteller; Gerriets ist weltweit führend bei Theatervorhängen und Eventtechnik-Stoffen.
Für Textilbetriebe sind drei Risikofelder zentral. Erstens Lärm: Webstühle und Spulmaschinen erreichen 85-92 dB(A); damit gilt LärmVibrationsArbSchV mit verpflichtender Lärmmessung, G20-Audiometrie jährlich, Gehörschutz, Lärmbereich-Kennzeichnung. Zweitens Hautgefährdung: Schmiermittel an Webstühlen, Farbstoffe und Ausrüstungschemikalien (Dispersionsfarbstoffe, Reaktivfarbstoffe, Per- und Polyfluoralkylsubstanzen PFAS bei Funktionsausrüstung) erfordern G24-Hautstatus, Sensibilisierungs-Tests und Hautschutzplan nach TRGS 401. Drittens Bewegungsapparat: repetitive Wickel-/Spultätigkeit verlangt G46 mit funktioneller Untersuchung von Schulter, Halswirbelsäule und Hand-Arm-Belastung.
Ein typischer Krefelder Webereibetrieb mit 45 Beschäftigten erhält von IAAI: 1× jährlich Begehung mit Lärmmessung, ASA-Sitzung quartalsweise, 18 G20-Vorsorgen pro Jahr (3-Jahres-Rhythmus), 12 G24-Vorsorgen, 8 G46-Vorsorgen, 2 Mutterschutz-Beurteilungen, eine psychische Gefährdungsbeurteilung alle drei Jahre. Gesamtbudget: ca. 4.200 € netto jährlich inkl. aller Vorsorgen. Die Vorsorgekartei läuft komplett digital, der Sifa-Anteil entfällt bei Mitgliedschaft in einer berufsgenossenschaftlichen Überbetrieblichen Lösung.
Helios Klinikum Krefeld beschäftigt rund 2.400 Mitarbeitende. Für Pflegende greifen über Hautstatus und G42 hinaus die Berufskrankheit Lendenwirbelsäule (BK-Nr. 2108) und Lifting-Belastungs-Beratung. Die psychische Gefährdungsbeurteilung ist seit 2013 Pflicht und gewinnt mit den neuen DGUV-Empfehlungen 2024 weiter Kontur. IAAI bietet hier ein modulares Pflege-Paket mit Hebe- und Trage-Coachings, Schichtdienstberatung und einer Stressampel für Stationsleitungen.
Der Hafen Krefeld am Rhein ist der drittgrößte Binnenhafen Deutschlands gemessen am Stahlumschlag. Mit Stahlhandel, Mineralölumschlag, Containerverkehr und einer wachsenden Logistik-Cluster-Zone entlang der A57 (REWE, Edeka, DHL Sortierzentrum) bietet Krefeld Logistik-Arbeitgebern ein dichtes Ökosystem.
Für Logistikbetriebe gelten die DGUV V2-Branchenstandards Anlage 2 mit erhöhtem Bedarf bei Lagerlogistik (4 Stunden/Mitarbeiter Grundbetreuung jährlich) und reduziertem Bedarf bei reiner Verwaltung (1,2 Stunden/Mitarbeiter). Pflichtvorsorgen: G25 (Fahr-, Steuer-, Überwachungstätigkeiten) für Stapler-, Lkw- und Kranfahrer mit Sehtest, Hörtest, Reaktionstest. G46 (Bewegungsapparat) für Lagerarbeiter mit Lifting-Bewertung. G20 (Lärm) im Hochregal- und Sortierbereich. G42 bei Tier-Logistik (z.B. REWE Frischwarenumschlag). Bei Gefahrgut-Spediteuren erweitert um GefStoff-Schulung nach ADR und betriebsspezifische Gefahrstoff-Unterweisung.
Mandanten in Krefeld erhalten über das IAAI Kundenportal einen browserbasierten Zugang zur kompletten arbeitsmedizinischen Dokumentation: Vorsorgekartei mit Termin-Erinnerung 8 Wochen vor Fälligkeit, Begehungsprotokolle als PDF mit digitaler Unterschrift, ASA-Sitzungsprotokolle mit To-Do-Tracking, Gefährdungsbeurteilung mit Kollaborations-Modul, psychische GBU mit anonymisierter Mitarbeiter-Befragung, Unterweisungs-Tracking mit Quittierung, Impfaktion-Planung und Teilnehmer-Listen, Notfall-Aushänge zum Drucken und ein DSGVO-konformer Mitarbeiter-Portal-Bereich für individuelle Vorsorge-Befähigungs-Bescheinigungen.
Für den Wechsel von einem bestehenden Betriebsärztlichen Dienst zu IAAI bieten wir einen 4-Wochen-Onboarding-Prozess an: Woche 1 Bestandsaufnahme aller bestehenden Bestellungen und Vorsorgen übernehmen wir, Woche 2 Begehung aller Standorte mit Befundaufnahme, Woche 3 Schulung des HR-Teams im IAAI Kundenportal und Bereitstellung der Mitarbeiter-Zugänge, Woche 4 erste reguläre ASA-Sitzung mit gemeinsamem Massnahmenkatalog. Bestehende Vorsorgen mit gültiger Bescheinigung werden anerkannt; Neuvorsorgen werden in den ersten 3 Monaten kostenäquivalent durchgeführt.
Bei Polyurethan-Verarbeitung (Covestro) erfolgt die Sensibilisierungs-Diagnostik in drei Stufen: Ausgangs-Spirometrie und Lungenfunktion vor Aufnahme, klinische Anamnese mit Atemwegs-Symptomen, spezifische IgE-Antikörper gegen TDI-Konjugate im Serum. Bei Nachuntersuchungen erfolgt erweitert die FeNO-Messung (Fraktion Stickstoffmonoxid) zur Asthma-Früherkennung. Bei pathologischem Befund: Tätigkeitswechsel mit fortlaufender Vorsorge und Berufskrankheits-Prüfung BK 4301.
Für Mitarbeitende mit Pflanzenschutzmittel-Kontakt (Organophosphate, Carbamate) ist eine Plasma- und Erythrozyten-Cholinesterase-Bestimmung erforderlich, vor Saison-Beginn als Ausgangswert und während der Saison alle 4-6 Wochen als Verlaufskontrolle. Bei Werten unter 70 % des Ausgangswerts ist sofortige Expositions-Reduktion verpflichtend. IAAI übernimmt die Probennahme im Werk und arbeitet mit zertifizierten Speziallaboren.
Für KMU mit weniger als 50 Mitarbeitenden bietet die BG RCI eine Überbetriebliche Lösung mit reduzierter Sifa-Pflicht und besonderem Schwerpunkt auf Kompetenzzentrums-Beratung. IAAI ist akkreditiert als arbeitsmedizinischer Partner dieses Modells und kann diese vereinfachte Betreuung mit niedrigerem Aufwand und entsprechend günstigeren Kosten anbieten.
Für Auszubildende ab dem ersten Ausbildungsjahr ist die Erstuntersuchung nach JArbSchG §32 vor Aufnahme der Tätigkeit und mindestens jährlich verpflichtend. Bei Chemie-Auszubildenden erweitert um G24, G26, G37 sowie spezifische Stoff-bezogene Vorsorgen. IAAI hat ein Ausbildungs-Paket mit pädagogisch begleiteter Einführung in den eigenen Gesundheitsschutz, das parallel zur Berufsschul-Theorie läuft.
Bei Verdacht auf Berufskrankheit (z.B. BK 1315 Erkrankungen durch Isocyanate, BK 4301 obstruktive Atemwegserkrankungen, BK 5101 Hauterkrankungen) erstellt der Betriebsarzt die Anzeige nach §202 SGB VII. IAAI übernimmt die Anzeige, koordiniert mit Berufsgenossenschaft, behandelnden Ärzten, Werks-HR und Mitarbeiter, dokumentiert lückenlos die Expositions-Historie und begleitet ggf. zur Berufskrankheits-Begutachtung.
Bei akuten Vorfällen (Chemie-Leckage, Brand, Verletzung mit Stoff-Kontakt) erreicht ein IAAI-Bereitschaftsarzt innerhalb 60 Minuten Krefeld telefonisch und innerhalb 4 Stunden vor Ort. Wir beraten zur Akut-Versorgung der Betroffenen, koordinieren mit Werksfeuerwehr und Notarzt, leiten ggf. Dekontamination ein, dokumentieren den Vorfall prüfsicher und unterstützen bei der Meldung an Aufsichtsbehörde und Berufsgenossenschaft.