Leverkusen ist Sitz der Bayer-Konzernzentrale und Heimat des Currenta Chempark mit Bayer, Lanxess und Covestro. Die Stadt am Rhein steht für Pharma, Spezialchemie, Polymere und Pflanzenschutz.
Wir betreuen Leverkusen mit Vor-Ort-Präsenz und CompDocs — prüfsicher nach ArbSchG, ASiG, ArbMedVV, DGUV V2.
Leverkusen zählt rund 165.000 Einwohner und beschäftigt über 88.000 sozialversicherungspflichtige Mitarbeitende (Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stand 2025). Bayer ist mit über 14.000 Beschäftigten größter Arbeitgeber, gefolgt von Currenta (Chempark-Betreiber), Lanxess, Covestro und Klinikum Leverkusen.
Der Currenta Chempark Leverkusen ist mit über 30.000 Beschäftigten einer der größten Chemieparks Europas. Hier produzieren Pharmazeutika, Pflanzenschutzmittel, Polyurethane, Zwischenprodukte und technische Polymere.

Für Bayer-Pharma-Forschende und Currenta-Anlagenfahrer sind G24 (Hauterkrankungen), G26 (Atemschutz), G40 (Krebs-Stoffe), Sensibilisierungs-Tests und Biomonitoring nach BGW/MAK Pflicht. Cytostatika-Vorsorge bei Onkologika-Synthese. Strahlenschutz nach RoeV/StrlSchG.
Für Klinikpersonal gelten G42 (Klinik), MRSA, Strahlenschutz, Cytostatika. Für Verwaltung G37 (Bildschirm) und psych. Gefährdungsbeurteilung. IAAI deckt all diese Module direkt im Werk oder zentral.

Für Leverkusener Arbeitgeber bilden ArbSchG, ASiG, ArbMedVV und DGUV V2 den Pflichtenrahmen. Aufsichtsbehörde ist die Bezirksregierung Köln, Dezernat 56 Arbeitsschutz. Berufsgenossenschaften: BG RCI (Bayer, Currenta, Pharma), BGW (Klinikum), BGHM (Polymere/Anlagen), VBG (Verwaltung). Für Chempark gilt zusätzlich GefStoffV mit BImSchG-Pflichten.
Bestellung, Einsatzzeit, Begehungen, ASA, Vorsorgekartei.
G24, G26, G40, Sensibilisierungs-Test, Biomonitoring, GMP-Reinraum.
Cytostatika, Strahlenschutz, RoeV, GMP-Eignung.
G42, MRSA, Strahlenschutz, Cytostatika.
Grippe, Hepatitis, FSME, Masern.
Gesundheitstage, Ergonomie, psych. GBU.
G24, G26, G40, Sensibilisierungs-Tests, Biomonitoring nach BGW oder MAK je Stoffliste. IAAI übernimmt Doku.
Für Spezialchemie (WZ 20) bei rund 1.480 € netto jährlich. Festpreisangebot 24h.
Ja. Für Onkologika-Synthese und Apotheker führen wir Cytostatika-Vorsorge mit Hautstatus und Biomonitoring durch.
Mobile Vorsorge auf den Stationen mit TBC-Test, Hepatitis-Titer, MRSA, Impf-Update.
Ja, via CompDocs-Videoraum.
Festpreis-Angebot innerhalb 24 Stunden, abgestimmt auf Branche.
Angebot anfordern →Festpreis-Angebot innerhalb 24 Stunden, abgestimmt auf Branche.
Angebot anfordern →Festpreis-Angebot innerhalb 24 Stunden, abgestimmt auf Branche.
Angebot anfordern →Der Currenta Chempark Leverkusen umfasst 480 Hektar Fläche mit über 200 Produktionsanlagen, eigener Energieversorgung, Hafen, Schienenanschluss und Werksfeuerwehr. Mit über 30.000 Beschäftigten in 70+ Mitgliedsunternehmen ist es einer der größten Chemieparks Europas. Dominante Mieter: Bayer (Pharma, Pflanzenschutz), Lanxess (Spezialchemie, Synthesekautschuk), Covestro (Polyurethane, Polycarbonate), LyondellBasell (Polymere) und zahlreiche Dienstleister.
Arbeitsmedizinisch ergibt sich ein dichtes Pflicht-Netz mit überlagerten Anforderungen aus StörfallVO (12. BImSchV), GefStoffV, BImSchG, ChemVerbotsV und CLP-Verordnung. Für Anlagenfahrer (Operator) sind G24 (Hauterkrankungen), G26 (Atemschutz), G40 (Krebsstoffe nach Stoffliste), CSE-Eignung (Behältereinstieg) und Sensibilisierungs-Tests verpflichtend. Schichtdienst-Beratung mit psychophysischer Belastbarkeit ist Standard. Biomonitoring nach BGW/MAK-Werten erfolgt stoff-spezifisch.
Für Behältereinstieg in Reaktoren, Tanks oder Apparate gilt CSE-Eignung (Confined Space Entry) nach DGUV Regel 113-004. Pre-Untersuchung umfasst: Spirometrie, Belastungs-EKG, Tympanometrie (Druckausgleich), Klaustrophobie-Screening, Hitze-Belastbarkeitstest, Atemschutz-Tauglichkeit (G26), neurologische Untersuchung. Wiederholung alle 24 Monate, bei Über-50-Jährigen alle 12 Monate. Mitarbeitende mit Asthma, schwerer KHK, unkontrolliertem Diabetes oder Klaustrophobie werden ausgeschlossen.
Bayer Pharma Leverkusen beschäftigt rund 14.000 Mitarbeitende. Hier entstehen Onkologika (Nexavar, Stivarga), Cardiovasculaer-Wirkstoffe (Xarelto), und Kontrazeptiva. Für Wirkstoff-Synthese gilt Cytostatika-Vorsorge mit halbjährlichem Hautstatus, Schleimhaut-Inspektion, Biomonitoring (24h-Urin), Blutbild halbjährlich. Sicherheits-Werkbank-Pflicht und Doppel-Handschuh-Technik sind Standard. Für Wirkstoffe der OEB-Klasse 4-5 (occupational exposure band) gelten besondere PSA-Anforderungen mit FFP3 oder PAPR und voll-isolierte Reinraum-Suite.
Lanxess produziert in Leverkusen Synthesekautschuk (NBR, EPDM), Spezialchemikalien (Antioxidantien, Korrosionsinhibitoren) und Phosphor-Verbindungen. Pflichtvorsorgen: G24 wegen Aromat- und Nitrophenol-Exposition, G26 Atemschutz bei Schwefelkohlenstoff-Anlagen, G40 Krebsstoff-Vorsorge bei Benzo-Verbindungen, MAK-Biomonitoring vierteljährlich.
Covestro Leverkusen ist größter Polycarbonat-Hersteller weltweit. Für Bisphenol-A-Exposition: Sensibilisierungs-Tests, Biomonitoring (BPA-Konjugate im Urin), endokrinologische Anamnese. Schwangere und Frauen mit Kinderwunsch werden umgesetzt. Für Phosgen-Bereiche gilt höchste Sicherheitsstufe mit Atemschutz-Pflicht und Notfallmanövern.
Das Klinikum Leverkusen mit über 1.000 Betten und 2.500 Beschäftigten ist Maximalversorger für den Rhein-Berg-Kreis. Pflichtvorsorgen: G42 (TBC, Hep-A/B, MRSA, Masern nach IfSG §20i), Strahlenschutz nach RoeV/StrlSchG, Cytostatika-Vorsorge in Onkologie. Werksfeuerwehr-Mitarbeitende erhalten G26 Atemschutz mit umluftunabhängiger Atemschutz-Tauglichkeit, G31 Überdruck-Eignung bei Atemschutz-Werkstatt, G35 Tropentauglichkeit bei Auslandseinsätzen.
Die Werksfeuerwehr Currenta hat über 200 Mitarbeitende und ist nach Berufsfeuerwehr-Standard organisiert. Pflichtvorsorgen: G26 (Atemschutz mit umluftunabhängiger Tauglichkeit), G27 (Hitzebelastung), G31 (Überdruck), jährliche Belastungs-EKG, Spirometrie und Atemschutz-Eignung. Für Tauchpump-Einsätze G31 mit Druckkammer-Eignung. Mitarbeitende mit Vorerkrankungen werden gestaffelt eingesetzt; nach 50. Lebensjahr engmaschigere Kontrollen.
Für ein typisches Chempark-Mitglied mit 100 Beschäftigten in der Spezialchemie kalkulieren wir folgende Jahreskosten: Grundbetreuung 2.580 € netto, Pflichtvorsorgen je Tätigkeit ca. 42 € × 5 Vorsorgen/Mitarbeiter im 3-Jahres-Mittel = 7.000 €/Jahr (höher durch Biomonitoring), Begehungen halbjährlich inklusive Sifa-Anteil ca. 2.800 €, ASA-Sitzungen quartalsweise inklusive Vor-/Nachbereitung ca. 1.800 €, CSE-Eignungs-Vorsorgen separat. Gesamtbudget Komplettbetreuung: ca. 14.180 € netto jährlich. Im Vergleich: Eigenanstellung Werks-Betriebsarzt 130.000-160.000 € brutto.
CompDocs ist die digitale Betreuungs-Plattform der IAAI: Vorsorgekartei mit revisionssicherer Archivierung nach ArbMedVV §3, Unterweisungs-Tracker, Gefährdungsbeurteilung mit Kollaborations-Modul, ASA-Sitzungs-Modul mit Tagesordnung und Protokoll, Begehungs-Modul mit Foto-Upload, Notfall-Aushänge zum Drucken, DSGVO-konformes Mitarbeiter-Portal, Reisemed-Modul, Impfaktion-Planer. Verfügbar als Web-App und mobile App, mit SSO via Microsoft Entra ID, mit DATEV-Schnittstelle für HR-Stammdaten.
Für den Wechsel von einem bestehenden Betriebsärztlichen Dienst bietet IAAI einen 4-Wochen-Onboarding-Prozess: Bestandsaufnahme, Begehung mit Befundaufnahme, Schulung des HR-Teams in CompDocs, erste reguläre ASA-Sitzung. Bestehende Vorsorgen werden anerkannt; Neuvorsorgen in den ersten 3 Monaten kostenäquivalent. Datenmigration aus SAP, DATEV, sage und Personio wird unterstützt.
Pre-Untersuchung umfasst Spirometrie, Belastungs-EKG, Tympanometrie, Klaustrophobie-Screening, Hitze-Belastbarkeitstest, neurologische Untersuchung. Wiederholung alle 24 Monate. Bei Asthma, schwerer KHK, unkontrolliertem Diabetes oder Klaustrophobie Ausschluss. IAAI bietet die CSE-Vorsorgen direkt im Werk mit Mobil-Equipment.
Für Wirkstoff-Synthese-Mitarbeitende: halbjährlicher Hautstatus mit Wood-Licht, Schleimhaut-Inspektion, Biomonitoring (Cyclophosphamid-Metabolit, Methotrexat) im 24h-Urin vierteljährlich, Blutbild halbjährlich. Bei OEB-Klasse 4-5 zusätzlich PAPR-Atemschutz. Schwangere werden sofort umgesetzt.
G26 mit Spirometrie, Belastungs-EKG und Atemschutz-Tauglichkeit erfolgt vor Aufnahme der Aufgabe, dann jährlich. Bei umluftunabhängigem Atemschutz erweitert auf halbjährlich. Für Über-50-Jährige zusätzliche kardiologische Belastungs-Untersuchung.
Für Phosgen-Bereiche bei Covestro: Sensibilisierungs-Tests vor Aufnahme, Spirometrie und FeNO halbjährlich, Röntgen-Thorax bei Erstuntersuchung und Verdacht. Bei akuter Exposition Notfall-Untersuchung sofort und Nachuntersuchung 24-72 Stunden später mit FENO und Spirometrie zur Erfassung verspäteter Lungenreaktionen.
BPA-Konjugate im Urin als 24h-Sammlung vierteljährlich, plus jährliches endokrinologisches Profil bei Verdacht auf endokrine Disruption. Schwangere und Frauen mit Kinderwunsch werden umgesetzt; Stillende ebenfalls. Bei BPA-Substitut-Verfahren ggf. Wechsel auf BPS oder BPF mit eigenen Biomonitoring-Anforderungen.
Bei Verdacht auf Berufskrankheit (z.B. BK 1315 Isocyanat-Atemwegserkrankung, BK 4301 obstruktive Atemwegserkrankungen, BK 5101 Hauterkrankungen, BK 1303 Benzol/Toluol-Erkrankungen) erstellt der Betriebsarzt die Anzeige nach §202 SGB VII. IAAI übernimmt die Anzeige, koordiniert mit BG RCI und behandelnden Ärzten, dokumentiert die Expositions-Historie und begleitet zur Berufskrankheits-Begutachtung.