Saarbrücken ist Landeshauptstadt des Saarlands, Sitz von Saarstahl, ZF Friedrichshafen Saarbrücken-Werk und des DFKI (Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz). Stahl, Automotive und IT-Forschung prägen die Stadt.
Wir betreuen Saarbrücken mit Vor-Ort-Präsenz und CompDocs — prüfsicher nach ArbSchG, ASiG, ArbMedVV, DGUV V2.
Saarbrücken zählt rund 180.000 Einwohner und beschäftigt über 90.000 sozialversicherungspflichtig Mitarbeitende (Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stand 2025). Saarstahl mit über 3.500 Beschäftigten ist Stahlproduzent mit Hochofen-Anlagen Burbach. ZF Friedrichshafen-Werk Saarbrücken (Automatikgetriebe) folgt.
Ergänzt durch DFKI (über 1.300 KI-Forscher), CISPA Helmholtz Center for Information Security, Universität des Saarlandes, Klinikum Saarbrücken sowie zahlreiche IT-Unternehmen und Automotive-Zulieferer.

Für Saarstahl und ZF sind G20 (Lärm), G24 (Kühlschmierstoffe), G26 (Atemschutz), G36 (Vibration), G39 (Schweißen), G40 (Krebsstoffe), Hitzearbeit-Beratung Pflicht. Hochofen-Mitarbeitende ergänzt um G31 (Überdruck) und CSE-Eignung.
Für DFKI/CISPA-Forschende: G37 Bildschirm, ergonom. Beratung, ggf. RoeV bei Hardware-Forschung. Klinikpersonal: G42, MRSA, Strahlenschutz, Cytostatika. IAAI Mobilteam vor Ort.

Für Saarbrücker Arbeitgeber bilden ArbSchG, ASiG, ArbMedVV und DGUV V2 den Pflichtenrahmen. Aufsichtsbehörde ist das Landesamt für Soziales (LAS), Abteilung Arbeitsschutz. Berufsgenossenschaften: BGHM (Saarstahl, ZF), VBG (DFKI/Verwaltung), BGW (Klinikum), BG ETEM.
Bestellung, Einsatzzeit, Begehungen, ASA, Vorsorgekartei.
G20, G24, G26, G39, G40, Hitzearbeit-Beratung, CSE-Eignung.
G20, G24, G36, G39 für ZF und Zulieferer.
G37, ergonom. Beratung, psych. GBU.
G42, MRSA, Strahlenschutz, Cytostatika.
Grippe, Hepatitis, FSME, Masern.
G20, G24, G26, G39, G40, Hitzearbeit-Beratung, CSE-Eignung Pflicht.
Für ZF/Zulieferer (WZ 29) bei rund 1.880 € netto jährlich.
Bildschirm-Vorsorge, ergonom. Arbeitsplatzanalyse, psych. GBU.
Mobile Vorsorge mit TBC, Hep-Titer, MRSA.
Ja, via CompDocs-Videoraum.
Saarstahl Burbach ist mit Hochofen-Anlagen, Stahlwerk und Walzwerk einer der wichtigsten Stahlproduzenten Deutschlands mit über 3.500 Beschäftigten am Standort. Für Hochofen-Mitarbeitende ergeben sich besonders hohe arbeitsmedizinische Anforderungen aus der Kombination aus Hitze, Lärm, Atemschutz und chemischen Gefahrstoffen.
Pflichtvorsorgen: G20 (Lärm 95+ dB(A) bei Sauerstoff-Lanze und Konverter-Abstich), G24 (Hauterkrankungen wegen Schmiermittel und Reststoff-Kontakt), G26 (Atemschutz mit umluftunabhängiger Tauglichkeit bei Schmelz- und Reinigungs-Arbeiten), G27 (Hitzebelastung mit Pre-Beschaeftigungs-Test bei 35-40°C), G36 (Vibration bei Hand-Hämmern), G39 (Schweißrauche bei Reparatur-Schweißen), G40 (Krebsstoffe wegen polyzyklischer aromatischer Kohlenwasserstoffe PAK aus Koks-Verarbeitung). Für Behältereinstieg in Pfannen und Konverter CSE-Eignung mit Pre-Untersuchung Spirometrie, Belastungs-EKG, Tympanometrie und Klaustrophobie-Screening.
ZF Friedrichshafen-Werk Saarbrücken beschäftigt rund 9.000 Mitarbeitende und produziert Automatikgetriebe (8HP, 9HP) für nahezu alle Premium-Hersteller weltweit. Für Automotive-Produktion gelten G20 (Lärm), G24 (Kühlschmierstoff-Aerosole), G25 (Stapler), G36 (Vibration), G39 (Schweißen). Bei Hochvolt-Komponenten für Hybrid-Getriebe Hochvolt-Eignung nach DGUV Information 200-005.
Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und das CISPA Helmholtz-Zentrum für IT-Sicherheit haben in Saarbrücken über 1.300 KI- und Cybersecurity-Forscher. Für Forschungs-Mitarbeitende G37 (Bildschirm) plus erweiterte Sehtest-Untersuchung wegen Multi-Monitor-Arbeitsplätze, psychische Gefährdungsbeurteilung mit Fokus 24/7-Bereitschaftsdienst und Cybersecurity-Stress, ergonomische Beratung. Für Hardware-Forschung mit Spezial-Hardware ggf. RoeV (Side-Channel-Analyse). Für internationale Mitarbeitende Reise-Med-Modul.
Die Universität des Saarlandes (UdS) hat Standorte in Saarbrücken und Homburg mit über 17.000 Studierenden und 6.000 Beschäftigten. Forschungsschwerpunkte: Informatik, Materialwissenschaften, Bioengineering. Für Forschungs-Mitarbeitende gelten G24, RoeV-Strahlenschutz für Lab-Personal, BioStoffV S1-S3 bei Mikrobiologie, Tierhalter-Vorsorge bei Tierversuchs-Bereichen. Für Hardware-Forschung mit Hochvolt-Prüfständen Hochvolt-Eignung.
Universitätsklinikum Homburg (UKS) ist Maximalversorger für Saarland mit über 5.000 Beschäftigten. Pflichtvorsorgen: G42 (TBC, Hep-A/B, MRSA, Masern), Strahlenschutz nach RoeV/StrlSchG, Cytostatika-Vorsorge in Onkologie. Für Schichtdienst Schichtmedizin-Beratung mit Lichttherapie und Schlaf-Hygiene-Coaching.
Das Klinikum Saarbrücken mit über 600 Betten und 1.800 Beschäftigten ist Schwerpunkt-Versorger für Saarbrücken-Stadt. Pflichtvorsorgen wie UKS plus Notaufnahme-Spezial-Modul mit HIV-Beratung, Hepatitis-C-Sero-Konversion und mental health Coaching für Trauma-Exposition.
Saarbrücken hat einen starken Automotive-Zulieferer-Mittelstand (rund 200 Unternehmen) sowie Maschinenbauer und Werkzeugbauer. Für Mittelstands-Mandanten bietet IAAI Cluster-Modelle mit zentraler Bestellung, gemeinsamen Begehungen und Gruppen-Vorsorgen.
Für ein typisches Saarbrücker Stahlwerk mit 200 Beschäftigten kalkulieren wir folgende Jahreskosten: Grundbetreuung 5.400 € netto (höher wegen Schwerindustrie-Branchenstandard), Pflichtvorsorgen ca. 45 € × 6 Vorsorgen/Mitarbeiter im 3-Jahres-Mittel = 18.000 €/Jahr, Begehungen halbjährlich inklusive Sifa ca. 4.000 €, ASA-Sitzungen quartalsweise ca. 2.400 €, CSE-Eignungs-Vorsorgen separat. Gesamtbudget Komplettbetreuung: ca. 29.800 € netto jährlich.
Für ein 80-Personen-Automotive-Zulieferer kalkulieren wir 1.880 € Grundbetreuung plus ca. 8.500 € für Pflichtvorsorgen, Begehungen und ASA. Gesamtbudget: ca. 10.380 € netto jährlich.
CompDocs ist die digitale Betreuungs-Plattform der IAAI: Vorsorgekartei mit revisionssicherer Archivierung, Unterweisungs-Tracker, Gefährdungsbeurteilung, ASA-Sitzungs-Modul, Begehungs-Modul, Notfall-Aushänge, DSGVO-Mitarbeiter-Portal, Reisemed-Modul, Impfaktion-Planer. SSO via Microsoft Entra ID, DATEV-Schnittstelle.
4-Wochen-Onboarding-Prozess. Bestehende Vorsorgen anerkannt; Neuvorsorgen kostenäquivalent. Datenmigration aus SAP, DATEV, sage und Personio. Für Schwerindustrie zusätzlich Stoffliste-Import und Biomonitoring-Vereinbarung mit Speziallabor.
Für Hochofen-Mitarbeitende: G20 mit halbjährlicher Audiometrie, G24, G26 umluftunabhängiger Atemschutz, G27 Hitze-Belastungs-Test bei 35-40°C, G40 PAK-Krebsstoff-Vorsorge mit Naphthalin-Biomonitoring. Bei Behältereinstieg CSE-Eignung jährlich.
Hochvolt-Eignung nach DGUV Information 200-005 mit EKG, Belastungs-EKG, neurologischer Untersuchung, psychischer Belastbarkeitsbeurteilung. Mitarbeitende mit aktiven Implantaten ausgeschlossen. Wiederholung alle 36 Monate.
Ja. IAAI bietet Englisch-sprachige Vorsorgen, Reise-Med-Beratungen und CompDocs-Mitarbeiter-Portal. Für internationale Forschungseinrichtungen Reise-Med-Modul mit Visum-Bescheinigungen.
Mobile Vorsorge auf Stationen mit Tuberkulose-Test, Hep-Titer, MRSA, Masern, Impf-Update. Termin-Slots quartalsweise.
Für Hochofen- und Koks-Mitarbeitende: 1-Hydroxypyren im Urin vierteljährlich. Bei Überschreitung BAR-Wert Umsetzung; Berufskrankheits-Verdacht BK 1303 oder BK 4110.
Für Automotive-Zulieferer-Mittelstand bietet IAAI ein Cluster-Modell mit zentraler Bestellung, gemeinsamen Begehungen und Gruppen-Vorsorgen. 25-30 % Kostenersparnis gegenüber Einzelverträgen.