Braunschweig ist mit über 250.000 Einwohnern Forschungsmetropole Niedersachsens und größter Wissenschaftsstandort der Region. VW Braunschweig fertigt Komponenten und betreibt Konzernzentralen, die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB), das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die TU Braunschweig prägen den Wissenschafts-Standort. Mit über 130.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist Braunschweig wichtigster Arbeitsmarkt zwischen Hannover und Magdeburg. IAAI ist in Braunschweig mit Betriebsärztinnen, mobilen Vorsorge-Teams und Sifa aktiv — verbindliche Termine binnen 14 Tagen.
Braunschweig ist mit rund 130.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten Forschungs- und Industriemetropole zwischen Hannover und Magdeburg. Die Löwenstadt hat eine der höchsten Forschungsdichten Deutschlands: Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) ist nationales Metrologie-Institut, das DLR betreibt das Aerospace-Forschungszentrum mit Windkanal-Anlagen, das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) und das Johann-Heinrich-von-Thünen-Institut sind hier ansässig. Industriell prägen VW Braunschweig (Komponentenwerk für Achsen, Lenkungen und Batterien mit über 7.500 Beschäftigten), Siemens Mobility, IAV (Engineering-Dienstleister) und Salzgitter Mannesmann den Standort. Für die Arbeitsmedizin entstehen daraus drei Profile: Forschungsvorsorge, klassische Automotive-Industrie und Bahn-Industrie.
Eine Braunschweiger Besonderheit ist die Bandbreite der Forschungsvorsorgen. PTB betreibt Hochpräzisions-Messlabore mit Strahlenschutz-Anforderungen, das HZI arbeitet mit Krankheitserregern der Schutzstufen S2 und S3 (BSL-Labore). Vorsorgen bei Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen, ionisierender Strahlung sowie spezielle Eignungsuntersuchungen für DLR-Windkanal-Personal sind Kerngeschäft. VW Braunschweig fertigt Lithium-Ionen-Batteriemodule — mit Vorsorgen bei Gefahrstoffen, Brandschutz und elektrischen Risiken.
Drei Braunschweiger Kernanforderungen: erstens Forschungs-Branchenkompetenz mit BSL-Labor-Erfahrung; zweitens Automotive- und Batterie-Vorsorgen; drittens Strahlenschutz für PTB. IAAI hat dafür ein festes Braunschweiger Team mit mobilen Vorsorgekapazitäten und 14-Tage-Terminzusage aufgebaut.

Für Braunschweiger Unternehmen sind die Berufsgenossenschaften BG Holz und Metall (VW, Siemens Mobility, Salzgitter), BG ETEM (Forschung, IT, IAV), BG RCI (HZI, Pharma-Forschung), BGW (Klinikum Braunschweig), Unfallkasse Bund (PTB als Bundesinstitut, DLR) und VBG (Beratung) primär zuständig. Drei Risikoschwerpunkte: Erstens Forschungslabor mit biologischen Arbeitsstoffen, Strahlung und Gefahrstoffen. Zweitens Automotive-Komponenten mit klassischen Lärm-, Gefahrstoff- und Muskel-Skelett-Profilen. Drittens Bahn-Industrie mit Schweißarbeiten und Schwerlast.
Die statistischen Trends 2024 sind konsistent: meldepflichtige Arbeitsunfälle rückläufig (BG ETEM −4,7 %), Berufskrankheits-Verdachtsmeldungen aber steigend. Braunschweig hat im Forschungssektor BK-3101-Anzeigen (Infektionskrankheiten) sowie BK-2402 (durch ionisierende Strahlung). IAAI verbindet betriebsärztliche und sicherheitstechnische Betreuung in einem Team — inkl. psychischer GBU und Sicherheitsunterweisungen.
Die rechtliche Klammer ist auf Bundesebene gesetzt durch ASiG, ArbSchG, ArbMedVV und DGUV Vorschrift 2. Für Braunschweig ist das Staatliche Gewerbeaufsichtsamt Braunschweig zuständig. Für Forschungsinstitute gelten zusätzlich Strahlenschutzverordnung, Biostoffverordnung und Gentechnik-Sicherheitsverordnung; für Bundesinstitute (PTB, DLR) die Unfallkasse Bund. Die Regulatorik 2026 schärft Anforderungen an die psychische GBU; AMR 3.4 lässt telemedizinische Vorsorgen unter klar definierten Bedingungen zu.
IAAI betreut Braunschweiger Unternehmen mit dem vollständigen Pflichtportfolio. Grundbetreuung mit Bestellung, Begehungen, ASA-Sitzungen ab 20 Beschäftigten, Beratung zur Gefährdungsbeurteilung. Anlassbezogen umfasst das Spektrum die G37-Bildschirmvorsorge, Vorsorge bei biologischen Arbeitsstoffen (BSL-Labore), Strahlenschutz, G20 Lärm, G24 Hauterkrankungen, G26 Atemschutz und Reisemedizin G35. Mobile Vorsorge ab 30 Beschäftigten direkt im Betrieb — ideal für VW-Komponentenwerk, PTB, DLR oder Siemens Mobility.
IAAI sichert binnen 14 Tagen einen verbindlichen Termin zu.
Ja — inkl. Vorsorge bei Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen Schutzstufe 2 und 3.
Ja — in Abstimmung mit den Strahlenschutzbeauftragten.
VW/Siemens Mobility/Salzgitter zur BG Holz und Metall, IT/Forschung zur BG ETEM, HZI zur BG RCI, Klinikum zur BGW, PTB/DLR zur Unfallkasse Bund.
Stand des Beitrags: April 2026. Rechtsstand und Statistik basieren auf Jahresberichten 2024 von BG Holz und Metall, BG ETEM, BG RCI, BGW und Unfallkasse Bund, der DGUV-Statistik 2023, Veröffentlichungen der IHK Braunschweig sowie Informationen des Staatlichen Gewerbeaufsichtsamts Braunschweig.
Verbindliche Terminzusage binnen 14 Tagen.