Praxisleitfaden 2026 für Bremer Arbeitgeber: Hafen, Luft- und Raumfahrt, Mercedes-Werk, Werften, Logistik — mit dem IAAI-Hybridmodell aus Vor-Ort-Sprechstunden und telemedizinischer Vorsorge nach AMR 3.4.
Bremen ist mit rund 570.000 Einwohnern die kleinste Stadt unter Deutschlands sechs größten Stadtstaaten und gleichzeitig zwei Welten in einer: hanseatischer Hafenstandort an der Weser und High-Tech-Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Mit einem Bruttoinlandsprodukt von rund 35 Milliarden Euro im Stadtgebiet und einem regionalen Wirtschaftsverbund, der bis Bremerhaven, Delmenhorst, Oldenburg, Verden und Stuhr reicht, gehört Bremen zu den dichtesten Arbeitsmarktregionen Norddeutschlands. Über 350.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte arbeiten allein im Stadtgebiet; täglich pendeln rund 130.000 Menschen aus dem niedersachsischen Umland zu, vor allem aus Verden, Diepholz, Wesermarsch und dem Landkreis Osterholz.
Die Branchenstruktur ist außergewöhnlich vielfältig. Im Bremer Norden liegen die großen Industriebetriebe: das Mercedes-Benz-Werk Bremen mit über 12.000 Beschäftigten, der größte Standort der Marke Mercedes weltweit nach Sindelfingen; Airbus Bremen mit Schwerpunkt Tragfläche, Hochauftriebssysteme und Marineluftfahrt; OHB System AG, Europas zweitgrößter Raumfahrtkonzern (Galileo, Heinrich Hertz, Sentinel-Satelliten); ArcelorMittal Bremen (Stahlwerk Bremen, das größte Stahlwerk Norddeutschlands); BLG Logistics als Hafendienstleister mit über 20.000 Mitarbeitern weltweit. Hinzu kommen die Bremerhavener Container-Terminals (Eurogate, North Sea Terminal Bremerhaven), die Werften (Lürssen, Atlas Elektronik, German Naval Yards Hamburg-Bremen), Lebensmittelkonzerne (Hachez, Beck's, Kellogg's, Frosta, Vitakraft), Fischerei und ein dichtes mittelständisches Netz.
Statistisch werden im Bundesland Bremen jährlich rund 18.000 meldepflichtige Arbeitsunfälle nach DGUV-Statistik registriert — schwerpunktmäßig in Hafen-, Bau-, Werft- und Logistikbetrieben. Hinzu kommen rund 250 anerkannte Berufskrankheiten pro Jahr, davon Hauterkrankungen (BK 5101), Lärmschwerhörigkeit (BK 2301), asbestbedingte Erkrankungen (BK 4103/4104/4105) sowie zunehmend psychische Belastungsstörungen, die nicht als BK anerkannt sind, aber zentrale Auswirkungen auf Krankheitsstand und Arbeitsfähigkeit haben.
Die zentrale Aufsichtsbehörde für den staatlichen Arbeitsschutz in Bremen ist die Gewerbeaufsicht des Landes Bremen, organisatorisch angesiedelt bei der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau (SKUMS), Anschrift Parkstraße 58. Sie prüft Gefährdungsbeurteilungen, kontrolliert die Umsetzung der Betriebssicherheits-, Gefahrstoff-, Arbeitsstätten- und Mutterschutzverordnung und bearbeitet Anzeigen nach Paragraf 18 ArbSchG. Bremerhaven hat eine eigene Außenstelle für die Hafenwirtschaft.
Für die gesetzliche Unfallversicherung sind die zuständigen gewerblichen Berufsgenossenschaften aktiv: BG Verkehr (Hafen, Schifffahrt, Logistik), VBG (Büro, IT, Versicherungen), BGW (Pflege, Gesundheit), BG BAU, BG ETEM (Energie, Elektro), BG Holz und Metall (Werften, Stahl, Mercedes-Werk) und BGN (Lebensmittelindustrie wie Beck's, Hachez, Frosta). Diese BG-Stellen kontrollieren regelmäßig vor allem nach Arbeitsunfällen und bei Schwerpunktthemen wie Hitzeschutz nach ASR A3.5, Asbestsanierung TRGS 519 und Schichtarbeit.
Automotive (Mercedes-Benz Werk Bremen): Mit über 12.000 Beschäftigten ist das Mercedes-Werk Bremen einer der größten Arbeitgeber Norddeutschlands. Pflichtvorsorgen umfassen Lärmexposition (LV-ArbSchV), Hand-Arm-Vibration, Schweißrauche (TRGS 528), Schichtarbeit, Kühlschmierstoffe und Lackieren mit Isocyanaten. IAAI bietet Sprechstunden direkt im Werk und unterstützt bei Reha-Fällen und BEM.
Luft- und Raumfahrt (Airbus, OHB): Großflugzeug-Tragflächenfertigung bei Airbus, Satelliten-Integration bei OHB — Schwerpunkte sind ionisierende Strahlung, Reinraum-Vorsorgen, ergonomische Belastung bei Carbon-Faserarbeit, Lösungsmittel und besondere Eignungsuntersuchungen für Höhenarbeiter. Für OHB sind Strahlenschutzvorsorgen nach StrlSchV erforderlich, IAAI verfügt über ermächtigte Ärzte.
Hafen, Logistik und Spedition (BLG, Bremerhaven, Eurogate): Container-Drehscheibe Norddeutschland mit besonderen Anforderungen — Lärm bis 100 dB, Hand-Arm-Vibration, Tauglichkeitsuntersuchungen Kranführer (G25/G41), schweres Heben, ggf. Tropentauglichkeit für Seeleute, Augenvorsorgen für Container-Bedienpersonal. Schichtbetrieb und unregelmäßige Arbeitszeiten sind Standard.
Werften und Schiffbau (Lürssen, Atlas Elektronik): Schweißrauche, Asbest in Altschiffen (TRGS 519), Lärm bis 110 dB, Höhenarbeit, Schiffsfarben mit Lösungsmitteln. Ermächtigte Ärzte für Atemschutzgerätetauglichkeit (G26.3), G41 Hochgefährdete Arbeit, G42 Tätigkeit mit Infektionsgefahr.
Stahl und Metall (ArcelorMittal Bremen): Hochofen-, Walzwerk- und Stahlverarbeitungs-Vorsorgen — Hitzeexposition, Schwermetall-Belastung, Lärm, Staub. ArcelorMittal Bremen ist das letzte große Stahlwerk Norddeutschlands; die DGUV V2-Betreuung erfolgt eng abgestimmt mit dem werksinternen Sicherheitsdienst.
Lebensmittel-Industrie (Beck's Brauerei, Hachez, Frosta, Vitakraft): Hygiene-Belehrung nach Paragraf 43 IfSG, Kälte- und Hitzearbeit, Heben/Tragen, ggf. CO2-Exposition in Brauereien. Für Hachez-Schokoladenproduktion zusätzlich Allergen-Belastung (Kakaostaub).
Versicherung, Banken, Verwaltung: Sparkasse Bremen, Bremer Landesbank, Versicherer wie HDI, Prövita — Bildschirmarbeit, Ergonomie, GBpsych nach Paragraf 5 ArbSchG, Reisemedizin für international tätige Bestandsbetreuer.
Universitäten und Forschung: Universität Bremen, Hochschule Bremen, Jacobs University Bremen, MARUM (Meeresgeologie), AWI (Polarforschung in Bremerhaven). Spezialvorsorgen: BiostoffV, Tropentauglichkeit für Polarexpeditionen, Gerätetauchen, ionisierende Strahlung.

Grundbetreuung nach DGUV V2: Berechnung der Einsatzzeiten je VZÄ mit dem IAAI DGUV-V2-Rechner inkl. PDF-Download, Beratung des Arbeitgebers, Mitwirkung bei Gefährdungsbeurteilung, Beteiligung an ASA-Sitzungen, betriebsärztliche Begehungen.
Vorsorge nach ArbMedVV: Pflicht-, Angebots- und Wunschvorsorgen — in der IAAI-Praxis Bremen, vor Ort im Betrieb (Mercedes-Werk, Airbus, OHB, Hafenterminals, ArcelorMittal) oder telemedizinisch nach AMR 3.4. Die Erstpräsenz ist immer Pflicht; Folgevorsorgen können telemedizinisch erfolgen.
Sicherheitstechnische Betreuung nach ASiG: Bestellung Fachkraft für Arbeitssicherheit, Mitwirkung an Gefährdungsbeurteilungen, Begehungen, Unterstützung bei Unfallanalysen, Betriebsanweisungen, Schulungen — vor Ort oder per Webkonferenz.
Gefährdungsbeurteilung nach Paragraf 5 ArbSchG: Erstellung und regelmäßige Aktualisierung für jeden Arbeitsplatz, inklusive psychischer Gefährdungsbeurteilung (GBpsych) nach GDA-Leitlinie, MEGA-Modell und BAuA-Standard 2026.
Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) nach Paragraf 167 SGB IX: Beratung, Moderation, Wiedereingliederungs-Stufenplan (Hamburger Modell auch in Bremen üblich), Dokumentation. Für große Werke wie Mercedes-Bremen mit eigener Fehlzeitenstatistik bietet IAAI das BEM auch über das digitale Vorsorgeportal an.
Tauglichkeits- und Eignungsuntersuchungen: Hafenkran-Führer (G25/G41), Atemschutzgeräteträger (G26.1/2/3), Berufstaucher (G31), Bildschirmarbeit (G37), Höhenarbeit, Strahlenschutz (StrlSchV), Führerschein BKrFQG. Für Werften und OHB sind ermächtigte Ärzte Pflicht — IAAI verfügt über die entsprechenden Ermächtigungen.
Reisemedizin und Tropenmedizin: Gelbfieber-Impfstelle nach IGV, Beratung für Polarexpeditionen (AWI Bremerhaven), Tropentauglichkeit für Reedereien und Auslands-Werftbetreuer, Reiseimpfungen (Hepatitis A/B, Typhus, Tollwut, Cholera).
Brandschutz und organisatorische Sicherheit: Brandschutzhelfer-Ausbildung nach DGUV Information 205-023 (Sammeltermine in Bremen), Räumungsübungen, Brandschutzordnungen Teil A/B/C, Flucht- und Rettungspläne nach ASR A1.3.
Begehungen und ASA-Sitzungen: Sicherheitstechnische Begehungen nach DGUV V1, ASA-Sitzungen quartalsweise oder halbjährlich (je nach Beschäftigtenzahl), digitale Protokolle, automatische Maßnahmen-Verfolgung im IAAI-Portal.
Die DGUV-V2-Neufassung 2026 (Stand: April 2026) bekräftigt: Arbeitsmedizinische und sicherheitstechnische Betreuung darf zunehmend digital erfolgen — sofern Erstpräsenz, Datenschutz, technische Eignung und ärztliche Letztverantwortung gewahrt bleiben. Für Bremer Unternehmen bedeutet das ein klar strukturiertes Hybridmodell aus Präsenz und Telemedizin nach AMR 3.4.
Vor Ort: Zentrale IAAI-Praxis Bremen mit verkehrsgünstiger Lage, Vor-Ort-Sprechstunden direkt im Betrieb (Mercedes-Werk, Airbus, OHB, Hafenterminals, Werften), Außenstelle in Bremerhaven für die Hafenwirtschaft. Begehungen, ASA-Sitzungen, Brandschutzhelfer-Ausbildungen sowie alle Eignungsuntersuchungen (Seediensttauglichkeit, G26 Atemschutz, G25/G41 Kranführer, G31 Berufstaucher) erfolgen grundsätzlich vor Ort — telemedizinisch wären sie nicht zulässig oder nicht qualitätsgesichert.
Telemedizinisch nach AMR 3.4: Folgevorsorgen Bildschirmarbeit, BEM-Erstgespräche (mit beidseitiger Zustimmung), Reise-Vorsorgeberatung, Wunschvorsorgen für administrativ Tätige, Auswertungs-Termine zur GBpsych. Für Bremen besonders wertvoll: Reedereien können Crew-Mitglieder im Hafen oder weltweit telemedizinisch nachbetreuen lassen.
Datenschutzrechtlich erfolgen alle telemedizinischen Vorsorgen über DSGVO-konforme Plattformen (Stand: April 2026, KBV-zertifiziert). Die Befunde werden ausschließlich in der ärztlichen Akte geführt; der Arbeitgeber erhält die Vorsorgebescheinigung nach Paragraf 6 ArbMedVV ohne diagnostische Inhalte.

Asbest in Werften und Altschiffen: Bremen und Bremerhaven haben eine hohe Dichte an Schiffen mit Asbest-Altlasten. Die TRGS 519 schreibt qualifizierte Sachkunde vor; IAAI begleitet Sanierungsbetriebe mit Vorsorgen nach BK 4103 (Asbestose), BK 4104 (Lungenkrebs) und BK 4105 (Mesotheliom).
Hafenarbeit und Containerumschlag: Eurogate, BLG, Bremerhaven Container Terminal — Lärm bis 100 dB, Hand-Arm-Vibration bei Aufbruchgeräten, Augenvorsorgen für Kranführer-Arbeitsplätze, Tropentauglichkeit für Auslandseinsätze. Schichtbetrieb 24/7 erfordert spezielle Schichtarbeit-Beratung.
Sturm- und Witterungsschutz: Bremen hat den höchsten Sturmtage-Anteil unter den deutschen Großstädten außerhalb Hamburgs und Schleswig-Holsteins. Für Outdoor-Arbeit (Hafen, Bau, Werften) sind GBU-Anpassungen, Kälteschutz nach BGI/GUV-I 504-30 und Hitzeschutz nach ASR A3.5 Pflicht.
Polar- und Tropenmedizin (AWI Bremerhaven): Das Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven entsendet jährlich über 200 Wissenschaftler in Polar- und Tropengebiete. IAAI bietet die spezialisierten Eignungsuntersuchungen für Polarexpeditionen (Antarktis-Tauglichkeit) und Tropenmedizin in Kooperation mit dem Bernhard-Nocht-Institut.
Strahlenschutz Raumfahrt (OHB): OHB integriert in Bremen Satelliten für Galileo, Heinrich-Hertz und Sentinel. Strahlenschutzvorsorgen nach StrlSchV, Reinraum-Vorsorgen, ergonomische Belastung bei Carbon-Faserarbeit und Lösungsmittel-Exposition gehören zum Standardumfang. IAAI verfügt über ermächtigte Strahlenschutzärzte.
Pendlerstress und psychische Belastung: Mit einem Pendleranteil von rund 28 Prozent leben viele Beschäftigte in Verden, Diepholz, Wesermarsch und Osterholz und nehmen bis zu zwei Stunden Anfahrt in Kauf. GBpsych nach Paragraf 5 ArbSchG erfasst Pendler-Belastungen — IAAI nutzt COPSOQ-III oder den BGF-Standardfragebogen.
Großevents und Saisonarbeit: Bremer Sechstagerennen, Maritime Tage, Breminale, Sail Bremerhaven — Express-Vorsorgen für Saisonbeschäftigte und Festwirte, Hygiene-Belehrung nach Paragraf 43 IfSG, Heben/Tragen, Hitzearbeit am Herd.
Bremen-Nord (Burglesum, Vegesack, Blumenthal): Lürssen-Werft, klassisches Industrieumfeld. Schwerpunkte: Schweißrauche, Lärm, Asbest, Höhenarbeit, Eignungsuntersuchungen für Werftarbeiter.
Sebaldsbrück und Hemelingen: Mercedes-Benz Werk Bremen mit über 12.000 Beschäftigten, große Zulieferer im Industriegebiet. Schwerpunkte: Schichtarbeit, Lärm, Schweißrauche, Kühlschmierstoffe, Lackier-Vorsorgen.
Airport-Stadt und Neuenland: Airbus Bremen, OHB Headquarter, BFW (Bremer Flugzeugbau). Schwerpunkte: Carbon-Fasern, ionisierende Strahlung, Reinraum, Lackieren.
Hafen-Bremen und Industriehafen: ArcelorMittal Stahlwerk, BLG Logistics, kleinere Werften und Schiffsausrüster. Schwerpunkte: Hitzeexposition (Hochofen), Schwermetalle, Lärm, schweres Heben.
Innenstadt und Schwachhausen: Versicherungen (HDI, Prövita), Sparkasse Bremen, Anwaltskanzleien, Hochschulen, Beratungen. Schwerpunkte: Bildschirmarbeit, GBpsych, Reisemedizin.
Findorff und Walle: Lebensmittel-Industrie (Kellogg's, Vitakraft), Verlage (Weser-Kurier), Mittelstand. Schwerpunkte: Hygiene-Belehrung, Heben/Tragen, Kälte- und Hitzearbeit.
Überseestadt und Stephani: Junge Tech-Unternehmen, Co-Working, kreative Berufe. Schwerpunkte: Bildschirmarbeit, GBpsych, ergonomische Beratung in modernen Open-Office-Setups.
Umland und Bremerhaven: AWI (Polarforschung), Eurogate Bremerhaven, Lloyd Werft, Frosta-Tiefkühl, OHB-Werk Bremerhaven. Anfahrtszeit aus zentraler Bremer Praxis 50 bis 65 Minuten; IAAI hat eine Außenstelle in Bremerhaven für die Hafen- und Werftbetreuung.
IAAI Arbeitssicherheit GmbH betreut Bremer Unternehmen aller Branchen — vom Hafenterminal bis zur Raumfahrt-Etage. Vor Ort und telemedizinisch. Antwort binnen 24 Stunden.
Jetzt unverbindliches Angebot anfordernSchritt 1 — Erstgespräch und Bedarfsanalyse: Telefonisch oder vor Ort in Bremen. Wir klären Branche, Mitarbeiterzahl, Standorte (Stadtgebiet, Bremerhaven, Umland), vorhandene Dokumentation und akute Themen wie anstehende Begehungen oder konkrete Unfallhistorien. Bei großen Werken wie Mercedes oder Airbus stimmen wir die Übergabe eng mit den werksinternen Sicherheits- und Personalabteilungen ab.
Schritt 2 — Angebotserstellung mit DGUV-V2-Berechnung: Auf Basis des Branchencodes und der Mitarbeiterstruktur berechnen wir die erforderlichen Einsatzzeiten für Betriebsarzt und Sifa. Sie erhalten ein schriftliches Angebot inkl. Leistungskatalog, Sprechzeiten in Bremen und Bremerhaven sowie Begehungsplan. Hafenbetriebe und Werften haben häufig Mischbelegschaften mit Schicht- und Tagschicht, was die DGUV-V2-Berechnung individuell anpasst.
Schritt 3 — Vertragsabschluss und Bestellung: Schriftliche Beauftragung mit formaler Bestellung der Sifa und des Betriebsarztes nach Paragraf 2 ASiG. Eintrag in die Betreuungsdokumentation; bei Reedereien und maritimen Betrieben wird zusätzlich die See-BG-Konformität geprüft.
Schritt 4 — Kick-off und Erstbegehung: Innerhalb der ersten 4 bis 6 Wochen führt die IAAI-Sifa die Erstbegehung im Bremer Betrieb durch. Parallel werden die ersten Pflichtvorsorgen geplant. Nach 8 Wochen liegt das vollständige Betreuungsprotokoll vor. Für Bremer Großbetriebe ab 250 Beschäftigten kommt ein digitaler Onboarding-Prozess mit Schnittstellen zu HR-Systemen (Personio, Workday, SAP SuccessFactors) hinzu.